Salak

Die Salak, die ebenfalls unter dem Namen Schlangenhautfrucht bekannt ist, stellt eine etwa acht Zentimeter große Frucht dar und wächst an der Salakpalme. Den Namen Schlangenhautfrucht erhielt die Salak vor allen Dingen wegen der bräunlich gefärbten und glänzenden Schale, die so aussieht, als bestünde sie aus zahlreichen kleinen Schuppen. Von daher erinnert sie sehr stark an eine Schlangenhaut. Die Frucht selbst ist rund bis oval, je nach Art. Die Schale ist braun gefärbt, weist mitunter einen rötlichen Schimmer auf und ist völlig ungenießbar. Allerdings lässt sie sich sehr einfach mit den Fingern abschälen, so dass recht frühzeitig das Fruchtfleisch zum Vorschein kommt.

Es ist in der charakteristischen beigen Farbe gehalten und sehr glatt, sowie fest von der Konsistenz her gesehen. Das Fruchtfleisch ist dabei in drei oder mehr Segmente unterteilt, die sich jedoch gut voneinander trennen lassen. Nach der Trennung findet sich in jedem dieser Segmente ein dunkler, runder und großer Samenkern. Dieser glänzt ebenso wie die Schale der Frucht, ist aber genauso ungenießbar.

Die Salakpalme, von der die Frucht ursprünglich abstammt, ist in Südostasien zu Hause. Mittlerweile wird sie aber in mehreren Regionen mit tropischem und feuchtem Klima angebaut, darunter Malaysia, Thailand und Indonesien. Die Ernte kann das ganze Jahr über erfolgen, da die Palme über das Jahr verteilt stets reichlich Früchte trägt.

Salak und die Gesundheit

Die Früchte finden sich im Handel nur äußerst selten, weshalb sie bisher noch nicht gut erforscht werden konnten. Aus diesem Grund sind bisher keine oder nicht ausreichende Angaben zu den Inhaltsstoffen, sowie deren gesundheitlichem Wert verfügbar.

Salak und die Verwendung

Üblicherweise werden die Salak roh gegessen. Dafür wird einfach die Frucht an der Oberseite aufgeschnitten und die Schale entfernt. Danach können die Segmente voneinander getrennt werden, damit die noch verbliebenen sehr dünnen Häutchen entfernt werden können. Die Kerne der Frucht werden dagegen nicht mit gegessen.

Neben dem puren Verzehr der Salak bietet sich die Frucht ebenfalls als Beigabe zu Obstsalaten oder deftigen Salaten, die eine süßliche Note erhalten sollen, an. Ebenfalls kann die Salak als Dessert verwendet werden oder sie wird in Zuckerwasser gekocht. Letztere Variante empfiehlt sich aber nur bei unreifen Früchten, die so lange gekocht werden, bis das Fruchtfleisch angenehm weich ist. Eine andere Möglichkeit ist das Einlegen in Essigwasser, so dass „Pickles“ daraus entstehen.

Die richtige Lagerung der Salak

Wer das Glück hat, frische Salak zu erhalten, sollte diese idealerweise sofort verzehren. Haltbar gemacht werden können die Früchte, indem sie in zuckerhaltigem Salzwasser aufbewahrt werden. Wichtig ist, dass nur frisches und beigefarbenes Fruchtfleisch verzehrt wird, bei anderen Färbungen des Fruchtfleischs kann die Frucht bereits schlecht sein.


© Rezepte-Guru
erstellt am: 15.11.2009


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