Cremesuppe aus Roter Bete und Gelbem Kürbis

 
ROTE-BETE-CREMESUPPE: 500g Rote Bete
  1 Zwiebel
  0.5l Rinderbrühe (circa)
  1 Kartoffel zum Binden
   Salz
  6 Pfefferkörner
  2 Pimentkörner
   Essig (bevorzugt Balsamessig) zum
  3tb Crème fraîche
 
KÜRBISCREMESUPPE: 800g Kürbisfleisch (ohne Schale und Kerne gewogen)
  1 Zwiebel
  2 Knoblauchzehen
  2tb Butter
  0.25l Brühe oder Wasser (circa)
  0.5ts Kümmel
  1ts Getrockneter Majoran
   Salz
   Pfeffer
  200g Sahne
   Zitronensaft zum Abschmecken
   Kürbiskernöl



Zubereitung:
Die beiden Cremesuppen werden getrennt zubereitet und dann in einem
Teller serviert. Verziert mit farbigen Klecksen und Linien sieht die
Oberfläche wie ein farbenprächtiges Gemälde aus. Garantiert ein
spektakulärer Auftritt! Die Roten Bete schälen, würfeln, mit der
gehackten Zwiebel, der zerkleinerten Kartoffel sowie den Gewürzen, von
Brühe nur knapp bedeckt, weich kochen. Die restliche Brühe zum
späteren Verdünnen beiseite stellen. Das Gemüse mit dem Pürierstab
oder - besser - im Mixer glatt mixen. Die Suppe gut abschmecken.
Eventuell mit einem Schuss Brühe auf die richtige Konsistenz bringen.

Das Kürbisfleisch würfeln, mit gehackter Zwiebel und durchgepresstem
Knoblauch in der heissen Butter andünsten. Mit Brühe oder Wasser
gerade eben bedecken. Kümmel, Majoran, Salz und Pfeffer hinzufügen.

Zugedeckt eine halbe Stunde absolut weich köcheln. Den Rahm angiessen,
alles mit dem Mixstab pürieren, noch zwei Minuten leise köcheln und
kräftig abschmecken. Vor dem Servieren noch einmal aufmixen, damit die
Suppe schön luftig wird.

Tipp: Die leuchtend orangefarbenen Hokkaidokürbisse haben eine so
zarte Schale, dass man sie nicht entfernen muss. Sie lässt sich mit
dem Mixer absolut fein zerkleinern.

Das Anrichten ist hier besonders wichtig: Aus zwei Kannen (oder
Kellen) werden beide Suppen gleichzeitig in einen Teller gegossen, so
dass sie je zur Hälfte den Teller füllen. Mit einer Gabel werden
jetzt beide Hälften mit einem kühnen Schwung verrührt. Und dann
werden sie mit Klecksen und Schlieren vom aromatischen, dunklen
Kürbiskernöl und Tropfen von Balsamessig dekoriert. Der rote Teil
bekommt noch einen hübschen Klecks von weisser Creme fraiche.

Getränk: Dazu passt ein fruchtig-würziger Wein. Wir nehmen eine
trockene Riesling-Spätlese von der Nahe, einen 2000er Monziger
Halenberg vom Weingut Emrich-Schönleber, dessen Duft und Frische zu
beiden Grundkomponenten sowie zu den zugefügten Aromen passt. Es wäre
aber auch ein Muskateller vom Kaiserstuhl oder aus der Südsteiermark
gut denkbar, ein Gewürztraminer aus dem Elsass oder ein fülliger
Sauvignon Blanc aus Neuseeland.

Unser festliches Weihnachtsmenü : Cremesuppe aus Roter Bete und gelbem
Kürbis : Gebratene Rehkeule
: Maronen-Rosenkohlgemüse
: Kartoffeltaler mit Steinpilzduft
: Ingwercreme mit Karamellkruste



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