Eier

  



Zubereitung:
Pro Jahr isst jeder Bundesbürger durchschnittlich etwa 226 Eier davon.
Eier sind fettarm, enthalten zwar wenig Kohlenhydrate, dafür aber viel
wertvolles Eiweiss. Trotzdem sollte man sie nur in Massen geniessen.

Keine Angst vorm Frühstücksei:

Aus 100 Gramm Eiweiss vom Hühnerei zum Beispiel kann der Mensch 94
Gramm körpereigenes Eiweiss bilden. Zum Vergleich: 100 Gramm
Rindereiweiss liefert nur 76 Gramm Körpereiweiss. Ausserdem enthalten
Eier zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe. Im Fett des Eidotters ist
das Lipoid Lecithin, eine fettähnliche Verbindung, enthalten. Es sorgt
für starke Nerven. All diese positiven Inhaltsstoffe sind in gleichem
Masse sowohl in braunen als auch in weissen Eiern vorhanden.
Im Eigelb ist neben dem Lecithin auch relativ viel Cholesterin
enthalten. Gesunde sportliche Menschen, die sich ausgewogen ernähren,
brauchen allerdings auf ihr Frühstücksei nicht zu verzichten.
Menschen mit zu hohem Cholesterinspiegel sollten jedoch auf Stress, zu
viel Alkohol und zu fettes Essen verzichten. Nur dann schadet auch das
ein oder andere Ei nicht.

Wichtige Infos auf dem Etikett :

Rein äusserlich gleicht ein Ei dem anderen. Nur auf der Packung wird
auf das Haltungssystem hingewiesen. Auf dem Etikett müssen ausserdem
Informationen über die Mindesthaltbarkeit, die Grösse und die
Herkunft vermerkt sein. Mittlerweile werden Eier nach "Kleidergrössen"
eingeteilt. Die Bezeichnung "S" steht hierbei für kleine Eier mit
einem Gewicht von unter 53 Gramm, "M" für mittelgrosse Eier zwischen
53 und 62 Gramm, "L" für grosse Eier zwischen 63 und 72 Gramm und "XL"
für sehr grosse Eier mit einem Gewicht von über 73 Gramm. Bevor das
Ei zum Verbraucher kommt, durchläuft es strenge Kontrollen. Eier, die
Blutflecken im Innern aufweisen, werden sofort ausgesondert. Der
Eidotter muss als Schatten sichtbar sein. Nach der Grössensortierung
bekommt jedes Ei einen Stempel mit dem Legedatum. Dann werden die Eier
in sterile Kartons verpackt.

Achtung: Salmonellen!

Besonders im Sommer muss man auf Salmonellen achten. Wenn rohes Ei
verarbeitet wird, besteht immer die Gefahr einer Salmonellen-
Verseuchung und einer dann folgenden Erkrankung. Der Grund liegt in der
rapiden Vermehrung der Keime. Wird zum Beispiel der Kartoffelsalat
fürs Picknick mit einem infizierten Ei verfeinert, verdoppeln sich die
Salmonellen alle 20 bis 30 Minuten. Waren über das Ei etwa hundert
Keime in den noch warmen Kartoffelsalat gelangt, haben sie sich nach
einer Stunde bereits dreimal verdoppelt und sind jetzt schon 800.
Zwischen 20 und 30 Grad geht es dann im Halbstunden- Takt weiter. So
kann die Mahlzeit lebensgefährlich werden. Denn vier Stunden nach der
Zubereitung sind aus unseren Hundert bereits über 50.000 Salmonellen
geworden. Bei Kühlschranktemperaturen können sich Salmonellen nicht
vermehren - auch durch Erhitzen der verseuchten Speisen auf mindestens
70 Grad werden die Erreger in Sekunden abgetötet. Eier sollte man
deshalb immer im Kühlschrank aufbewahren.
Dann ist auch die Mindesthaltbarkeit von 28 Tagen gewährleistet.



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