Fischpudding

  500g Fischfilet (Dorsch, Lengfisch, Schellfisch, Seelachs)
  1sm Zwiebel
  1 gestr. EL Stärke
  350ml Vollmilch
  1 Ei
   Salz
   Frisch gemahlener Pfeffer
   Frisch geriebene Muskatnuss
  2tb Butter



Zubereitung:
Statt der Zwiebel können Sie auch den weissen Teil einer Lauchstange
feinhacken und unterziehen, wie das Heidis Nachbarin Sidsel bevorzugt.
Mit Safran oder etwas angeschwitztem Currypulver können Sie diese
Fischfarce nach Belieben abwandeln. Allerdings entspricht das dann
nicht mehr der echten Norweger-Tradition, was Sie aber nicht von
eigenen Experimenten abhalten sollte.

Schneiden sie die Filets in grobe Stücke und kühlen Sie sie sehr gut
durch. Das geht am besten im Eisfach des Kühlschranks. 30-60 Min.
reichen je nach Kühlschrankleistung aus. Hacken Sie inzwischen die
Zwiebel ganz fein. Rühren Sie die Stärke mit etwas Milch an. Kühlen
Sie auch die Milch und das Ei. Jetzt püriert man die Filetstücke in
der Küchenmaschine und gibt, während die Maschine noch läuft, die
Zwiebel, die Stärkemilch, das Ei, die restliche Milch, Salz, Pfeffer
und Muskatnuss dazu. Wenn Sie etwas weniger als die angegebene Menge
Milch nehmen, wird die Masse etwas fester, mit etwas mehr Milch etwas
weicher. Arbeiten Sie schnell, damit sich die Fischmasse nicht durch
das Schlagwerk erwärmt. Beim abschliessenden Abschmecken sollten Sie
die Gewürze mit einem Löffel unterrühren.

Geben Sie Masse in eine gebutterte, wasserdichte Königskuchenform,
vorzugsweise aus Glas, oder Keramik. Stellen Sie diese auf ein Gitter
in ein Bad mit kochendem Wasser. Das Wasser sollte die Form etwa zu
zwei Drittel bedecken. Bei 180° C im vorgeheizten Ofen 60 Min. garen.
Der Pudding sollte leicht und glatt sein und sich beim Drücken mit
einem Finger fest anfühlen. Bei Zimmertemperatur servieren. Man
schneidet den Fischpudding in Scheiben und serviert ihn mit einigen
Shrimps, einem Dillzweig oder einer Zitronenscheibe verziert.

TIPP: Fischeiweiss reagiert auf Wärme ganz empfindlich und das
besonders dann, wenn der Fisch zu kleinsten Teilchen püriert wird.
Kühlen Sie daher den Fisch immer gut durch oder frieren Sie ihn leicht
an und lassen Sie das Schneidwerk nicht zu lange laufen.

Sie können den Gargrad dieses Fischpuddings wie auch einer klassischen
Fischterrine bzw. - pastete mit einem Bratenthermometer ermitteln. In
die Mitte gestochen sollte es exakt 70° C anzeigen.
Die genannten Gerichte sind nach wenigen Minuten bereits zu lange
gegart. Achten Sie besonders beim ersten Mal auf die richtige Garzeit
für die Form, die Sie verwenden.



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