Frittiertes "Augenbrot" - Kannan Pathiri

  135g Weizenmehl Type 405
  135g Atta (Chapati-Mehl); ersatzweise Weizenvollkornmehl
  0.25ts Salz (Petra: etwas mehr)
  2ts Pflanzenöl
   Lauwarmes Wasser; nach Bedarf
   Pflanzenöl; zum Frittieren



Zubereitung:
1. In einer Schüssel die Mehle, Salz und Öl mit den Fingern
vermischen. Nach und nach kleine Mengen warmes Wasser zugeben und mit
dem Megl mischen. Nur soviel Wasser zugeben, bis ein fester, nicht
klebender Teig entsteht. Den Teig auf der Arbeitsfläche 5-10 Minuten
kneten, bis er weich wird und seidig glänzt.

2. Den Teig in 16 Bällchen (Petra: bei mir a ca. 25 g) teilen,
abdecken.

Ein Bällchen auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einer dünnen
Teigscheibe von etwa 15 cm Durchmesser ausrollen. Die Oberfläche
leicht mit Öl einpinseln. 2 gegenüberliegende Seiten so nach innen
schlagen, dass sich die Kanten berühren. Die restlichen Seiten
ebenfalls nach innen schlagen, so dass ein Quadrat entsteht (s. Bild
1). Jetzt jede Ecke in die Mitte falten, es entsteht ein kleineres
Quadrat (Bild 2). Mit der Handfläche platt drücken, umdrehen und auf
ein Quadrat von 10 cm Kantenlänge ausrollen (Bild 3 zeigt das
ausgerollte Quadrat wieder umgedreht).

Die restlichen Bällchen genauso verarbeiten, dabei die fertigen
Teigplatten bis zur Weiterverwendung abdecken.

3. In einem kleinen Wok oder einer Bratpfanne (Petra: niedriger
Bratentopf) etwa 5 cm hoch Pflanzenöl zum Frittieren geben und auf
175°C erhitzen. Ein winziges Stückchen Teig ins Öl werfen: wenn es
sofort an die Oberfläche kommt, ist das Öl heiss genug. Jedes Pathiri
einzeln im Öl frittieren, dabei das Brot mehrmals wenden, bis beide
Seiten tief goldbraun sind und die Oberfläche blasig ist. Aus dem Fett
heben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Sofort servieren.

: Vorbereitungszeit: 25 Minuten
: Frittierzeit: 15 Minuten
: 16 Stück reichen für 6 Personen
: Das Rezept kann 1/2 Stunde im Voraus bis einschliesslich Schritt 2
vorbereitet werden.

Der indische Name bedeutet "Augenbrot", da durch das Falten des Teiges
ein Muster entsteht, das wie ein Auge aussieht. Die Brote sehen hübsch
aus und schmecken sehr gut, sie passen besonders gut zu Chicken Kurma,
Würzigem Rindercurry und Lamm-Vindaloo (s. Rezepte).

Anmerkung Petra: sehr schön knusprige Brote, ich würde allerdings
etwas mehr Salz zugeben. Die Zubereitung ist eigentlich ganz einfach,
der Teig lässt sich schön verarbeiten. Gemacht zu pfeffrigem
Hähnchencurry.



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