Asienduftendes Rührei im Tongupilz

 
PILZE: 4 Getrocknete Tongupilze; (oder frische Shiitake, (evtl. mehr) die sich auch glänzend dafür eignen!)
  0.25l Hühnerbrühe
  1tb Gänse- oder Schweineschmalz (evtl. mehr)
  2tb Sojasauce
  0.5ts Zucker
  1 Getrocknete Chilischote
 
RÜHREI: 1ts Fein gewürfelter Ingwer
  1ts Knoblauch
  1ts Chili
  1tb Butter
  1tb Sesamöl
  4 Eier
  1tb Sojasauce
  1tb Fischsauce
  0.5ts Zucker
   Pfeffer
   Koriandergrün



Zubereitung:
Es wäre doch ungewöhnlich, wenn es bei uns keine asiatische Variante
gäbe! Wem eine solche intensive Würze zum Frühstück zu heftig ist,
der serviert das asienduftende Rührei als pfiffige Vorspeise und
richtet es dafür in einem gesottenen Tongupilzhut an.

Die getrockneten Tongupilze zunächst einweichen: Dafür mit kochendem
Wasser bedecken und eine halbe Stunde weichen lassen. Dann die Stiele
vorsichtig herausschneiden. Die Hüte unversehrt lassen. Wer frische
Shiitakepilze beim Gemüsehändler findet (das ist dasselbe, so nennt
man sie in Japan), kann sie ebenso gut verwenden.

Möglichst grosse Exemplare nehmen, ebenfalls den Stiel entfernen. Die
Pilze dann in Hühnerbrühe kochen, die mit Sojasauce, Gänseschmalz
und Zucker gewürzt ist. Etwa 20 Minuten zugedeckt leise köcheln,
dabei quellen die Pilzhüte wunderbar auf und werden herrlich saftig.

Erst dann ist es Zeit, das Rührei anzusetzen: Butter erhitzen, mit
Sesamöl würzen, gehackten Ingwer, Knoblauch und Chili kurz
mitschwenken und sofort die verquirlten, mit Soja- und Fischsauce sowie
Zucker und Pfeffer gewürzten Eier hineingiessen. Behutsam stocken
lassen, gehacktes Koriandergrün unterrühren.

Die Pilzhüte abtropfen, mit der Innenseite nach oben auf
Vorspeisentellern verteilen (diese kann man vorher mit Salatblättern
belegen, damit die Pilzhüte nicht darauf herumrutschen) und mit dem
Rührei füllen. Mit Korianderblättern dekorieren. Sieht entzückend
aus und schmeckt wunderbar.

Getränk: Dazu passt ein würziger Wein, ein Muskat oder Traminer aus
der Pfalz etwa.

Variationen:

1. Rührei in einer ausgehöhlten Tomate anrichten, als ebenso
dekorative wie pfiffige Vorspeise. Dafür die Tomaten häuten - mit
kochendem Wasser überbrühen, eiskalt abkühlen, dann lässt sich die
Haut leicht abziehen. Mit einem Apfelausstecher beziehungsweise
Kugelbohrer die Tomaten aushöhlen. Vor dem Einfüllen des Rühreis die
Tomaten mit Pfeffer würzen. Und die gefüllten Tomaten mit
aromatischem Olivenöl beträufeln.

2. Das Rührei in eine Schinkenscheibe wickeln und zusammen mit einem
kleinen Salat von Kräutern oder Spinatblättern anrichten.

3. Besonders hübsch ist die Anrichtung in einem ausgehöhlten Ei, dem
man eine Kappe entfernt hat - entweder mit einem speziellen Eierköpfer
oder mit einem scharfen Messer.

Getränk: Zu diesen hübschen Vorspeisen passt ein leichter Weisswein
aus Italien, ein Vermentino zum Beispiel aus der Toskana oder aus
Ligurien.



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