Ketschup

  250g Zwiebeln
  3 Dose/n geschälte Tomaten (mit ca. 250 g Einwage)
  1 frischer Ingwer, daumengross
  50g Zucker
  0.1l Weissweinessig, mild
  0.5 geh. TL Pimentpulver
  1 geh. TL Currypulver, mild
   Muskat
   Salz, Pfeffer



Zubereitung:
Ketschup, {'kä.tschap} (engl.), ist laut Lexikon eine pikante
Tomatensosse zum Würzen mit malaysisch-englischem Ursprung. Heute ist
Ketschup ist in aller Munde und unter anderem Pflicht-Bestandteil des
Gerichts "Pommes Schranke". Zwar besteht in weiten Teilen der
Bevölkerung seit Inkrafttreten der Rechtschreibreform Unsicherheit
hinsichtlich der korrekten Schreibweise sowie des grammatikalischen
Geschlechts von Ketschup.
Seiner Beliebtheit hat das jedoch wenig geschadet. Helmut Gote verrät
in der WDR 2 Westzeit, wie man das Lebensmittel selbst herstellt.

Schälen Sie die Zwiebeln, halbieren Sie sie längs und schneiden Sie
sie dann quer in dünne Streifen. Dann brauchen Sie einen Topf mit
dickem Boden und möglichst grossem Durchmesser (20 cm sind gut), um
den Zucker zu karamellisieren. Dazu streuen Sie den Zucker
gleichmässig auf den Boden und lassen ihn bei mittlerer Hitze so heiss
werden, dass er flüssig wird. Unterdrücken Sie währenddessen den
Reflex zu rühren, und wenn er fast ganz flüssig ist, schalten Sie die
Hitze auf klein. Wenn der Karamell goldbraun geworden ist, löschen Sie
ihn mit dem Essig ab, Vorsicht, das kann spritzen. Jetzt wird der
Karamell erst hart, aber auch schnell wieder flüssig, wenn Sie ihn mit
dem Essig einige Minuten köcheln lassen. Während dessen können Sie
schon die Zwiebeln einrühren, anschliessend die Dosentomaten, die Sie
vorher in Stücke geschnitten haben. Schälen Sie den Ingwer, reiben
Sie ihn auf einer Käsereibe, und geben ihn zusammen mit dem
Currypulver, dem Pimentpulver und etwas Salz zu den Tomaten.

Lassen Sie die Tomaten im offenen Topf gemächlich etwa 2 Stunden vor
sich hin köcheln bis die Flüssigkeit fast verkocht ist. Dann
pürieren Sie im Mixer oder mit einem Pürierstab, passieren die Masse
durch ein Sieb, und schmecken den Ketchup noch einmal mit etwas Salz,
evtl. einer Prise Zucker und etwas frisch geriebener Muskatnuss ab.

Im Kühlschrank hält der Ketchup bis zu einer Woche, er lässt sich
auch portionsweise gut einfrieren.

http://www.wdr.de/radio/wdr2/westzeit/223914.phtml



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