Kochbanane - Plantains - Planto - Info

 
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Zubereitung:
Die Kochbanane, Musa paradisiaca unterscheidet sich von den sonst
bekannten Bananen dadurch, dass auch bei fortschreitender Reife die
Stärke nicht oder nur wenig in Zucker umgewandelt wird.

Die Heimat der Banane liegt im indomalayischen Raum, wo durch Kreuzung
und Domestikation aus den ursprünglichen Wildarten sowohl die Obst-,
als auch die Kochbanane hervorgegangen ist.
Wahrscheinlich kam die Pflanze durch arabische Kaufleute zuerst nach
Afrika und von dort durch portugiesische Seefahrer über die Kanrischen
Inseln in die Karibik und nach Südamerika, wo sie dank des günstigen
Klimas schnell heimisch wurde. Diese Bananenart, auch Mehlbanane oder
Planto, engl. und franz. Plantain genannt, unterscheidet sich von der
Obstbanane ausser durch den Geschmack auch in der Grösse - sie ist
wesentlich dicker und grösser als eine gewöhnliche Banane.

Sehr reife Kochbananen schmecken leicht süsslich aromatisch und
können dann auch roh gegessen werden. In der Karibik werden sie, ob im
unreifen oder reifen Zustand, gleichermassen geschätzt. Unreif sind
die Früchte leuchtend grün und müssen vor dem Essen gekocht oder
gebraten werden. Im reifen Zustand sind sie aussen fast schwarz und
lassen sich leicht schälen. Gebratene Kochbananen begleiten in der
Karibik fast jedes Gericht und ersetzen bei der ärmeren Bevölkerung
auch das Fleisch.

In Westafrika dient die Kochbanane als Grundnahrungsmittel, neben
Knollenfrüchten wie Yams, Maniok oder Süsskartoffeln.

Dort wird sie, ist sie noch unreif und grün, geschält und - in
Stücken oder Streifen - in gesalzenem Wasser gegart. Reif und gelb
wird sie meistens fritiert oder gegrillt.

Zum Beispiel: Kelewele, aus Ghana. Die reifen Kochbananen werden
geschält, in fingerdicke Stücke geschnitten (etwas grösser als
Pommes frites), mit Salz und Pfeffer bestreut und in reichlich Öl
gebraten, bis sie goldgelb sind. Heiss servieren.

Oder: Kochbananenbrei aus Kamerun. Kochbananen schälen, in Stücke
schneiden und in Salzwasser weichkochen. Kochwasser abgiessen, Bananen
auskühlen lassen und pürieren.

: Quelle : aus verschiedenen Quellen im Web
: Erfasst : 19.05.01 von Micha Eppendorf



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