Kohlenhydrate, eine Kurzinfo

 
Nach Einem Aufsatz von:  Daniela Herzig, in Coopzeitung 08.01.9
   Erfasst von Rene Gagnaux



Zubereitung:
Kohlenhydrate haben's schon schwer, sie gelten zu Unrecht als
Dickmacher. Oft hört man... "Möchtest Du noch eine Portion
Spaghetti?" - "Nein danke, ich muss auf meine Figur achten.". Solche
Äusserungen sind aber falsch, denn nicht die Spaghetti, sondern die
fettige Sauce daran macht dick.

Früher meinte man, dass der Körper überschüssige Kohlenhydrate als
Fettpolster einlagert. Heute weiss man, dass die Zusammenhänge
komplizierter sind: Während die Kohlenhydrate sofort verbraucht
werden, wird das Fett umgehend als Fett im Körper eingelagert. Also
lautet die Regel ganz einfach: Fett macht fett! Es gibt drei
verschiedene Arten von Kohlenhydraten. Der Grundbaustein ist
Einfachzucker. Das ist der Stoff, den der Körper am einfachsten
aufnehmen kann und in den Körper als Kohlenhydrate umwandeln muss, um
sie als Energie nutzen zu können.

* Einfachzucker (Monosaccharid) ist Traubenzucker und Fruchtzucker.
Er ist vor allem in Früchten und Honig zu finden. Erstaunlich ist,
dass Traubenzucker direkt durch die Mundschleimhaut in unseren
Blutkreislauf gelangen kann.

* Zweifachzucker (Diasaccharide): Um die Energie des Zweifachzuckers zu
nutzen, muss der Körper ein wenig arbeiten, nämlich den
Zweifachzucker in Einfachzucker umwandeln. Zu den Zweifachzucker
gehören Haushaltszucker, Milch- und Malzzucker.

* Mehrfachzucker (Polysaccharide) ist die letzte der drei Gruppen.
Hierin gehören Stärke und Zellulose. Stärke findet man in Kartoffeln
und Getreide, also auch in Teigwaren. Zellulose kommt in fast allen
Pflanzen vor. Es handelt sich dabei um die für uns unverdauliche
Fasern, besser bekannt unter dem Namen Ballaststoffe.

Kohlenhydrate dienen dem Körper als Betriebsstoffe. Eines der
wichtigsten Kohlenhydrate ist die Stärke, die der Körper nur in
gekochtem Zustand aufnehmen kann. Um die Energie aus der Stärke zu
nutzen, muss sich der Körper anstrengen, d.h. es dauert nach dem Essen
länger, bis man wieder Hunger hat. Vollwertprodukte verlängern die
Dauer der Sättigung. Sie enthalten neben der Stärke noch
Mineralstoffe, Spurenelemente und unverdauliche Ballaststoffe.

Ist jemand krank, sollte er seinen Körper möglichst nicht noch
zusätzlich belasten. Also kocht man ihm bestimmt kein Vollwertrisotto,
sondern erleichtert seinem Körper die Arbeit. Ein fein geraffelter
Apfel oder eine geschlagene Banane belasten nicht, liefern aber
trotzdem lebenswichtige Kohlenhydrate.

Möchte jemand abnehmen, hat aber immer Hunger, sollte er etwas essen,
das lange sättigt. Kuchen und Weissbrot sättigt gelingt das aber
nicht, stattdessen empfehlen sich möglichst vollwertige Produkte (als
Zwischenmahlzeit zum Beispiel eine Frucht kombiniert mit Vollkornbrot).

Die Nerven funktionieren nur mit Hilfe der Kohlenhydrate. Auch das Herz
und die Muskulatur kommen nicht ohne Kohlenhydrate aus. Es ist wichtig,
dass 50 bis 60 Prozent des täglichen Energiebedarfs in Form von
Kohlenhydraten aufgenommen werden. Ansonsten ist mit einem gravierenden
Leistungsabfall des Körpers zu rechnen.



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