Lammbraten im kalten Ofen

  



Zubereitung:
Eine Lammkeule wird ganz nach Lust und Laune mit mehr oder weniger
Knoblauchstiften gespickt. Anschliessend mit Salz, Pfeffer, frischer
Butter und Olivenöl einreiben.

Rosmarinzweige auf eine mit Olivenöl bepinselte Aluminiumfolie legen
und die Keule darin gut einpacken (mind. 3 Schichten Folie) und über
Nacht liegen lassen. Am nächsten Tag in den kalten Backofen legen und
diesen auf 120 Grad schalten.

Je nach Grösse des Fleischstückes 3 bis 4 Stunden schmoren lassen
(dabei dann und wann umdrehen).

Nach dem Entfernen der Folie den Backofen auf 250 Grad erhitzen, das
Fleisch mit Öl beträufeln und ca. 10 Minuten bräunen. Vor dem
Schneiden 5 Minuten ruhen lassen.

Obiges ist das Grundrezept. Je nach Lust und Laune können natürlich
die Rosmarinzweige ergänzt bzw. ersetzt werden. Thymian (wenig!)
kommt gut, aber auch Oregano, Salbei ... - wobei sich meine/unsere
Erfahrungen allerdings auf frische Kräuter beschränken. Und diese
dürften wohl zu dieser Jahreszeit nicht so ohne weiteres erhältlich
sein. Bei der Verwendung getrockneter Kräuter empfiehlt sich
Vorsicht, die viele Kräuter (speziell die genannten Thymian und
Oregano) dazu neigen, im getrockneten Zustand weitaus heftiger zu
würzen, als frisch.

Als Beilage zu Lammbraten empfehle ich Kartoffelgratin - aber das
liegt wohl eher daran, dass ich Kartoffelgratin sowieso sehr gerne
und zu fast allem esse.

Kartoffelgratin

Kartoffeln (pro Person ca. 1-2 Stück - je nach Grösse) werden roh in
hauchdünne Scheiben (ca. 1 - 3 mm) geschnitten. Die Kartoffelscheiben
in eine ausgebutterte Auflaufform schichten. Nach jedem Zentimeter
Kartoffelschicht ein wenig Pfeffer und Salz darüber streuen. Zum
Abschluss viel Sahne darüberkippen (für 2 Personen und ca. 4 - 5
Kartoffeln nehmen wir ca. 1/2 l Sahne, bei mehligen Kartoffeln mehr)
und das ganze bei 200 Grad ca. eine 3/4 bis ganze Stunde (in den
Backofen verfrachten, bis die Oberfläche schön braun gebruzzelt ist.

Oben genannter Lammkreule schadet es wenig, wenn man die Temperatur
schon etwas früher anhebt (allerdings nicht gerade bis 200 Grad), das
Kartoffelgratin wird auch bei niedrigerer Temperatur gar (es dauert
nur etwas länger) - so dass man beides trotz der unterschiedlichen
Temperaturangaben im Zweifelsfall auch in nur einem Ofen machen kann.

** Gepostet von Borris Balzer
Date: Wed, 18 Jan 1995

Erfasser: Borris

Datum: 08.03.1995

Stichworte: Lamm, Fleisch, Braten, Kartoffel, Gratin



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