Lauch-Rüebli-Curry mit Schweinsfilet

  800g Lauch; gerüstet gewogen
  4 Mittlere Rüebli
  400g Schweinsfilet
  2tb Trockener Sherry oder Weisswein
  1tb Sojasauce
  1.5tb Curry
  2 Knoblauchzehen
  60g Cashewkerne; oder ungesalzene Erdnüs
  50ml Hühnerbouillon
   Salz
 
REF:  Annemarie Wildeisen Kochen 01/2003
   Vermittelt von R.Gagnaux



Zubereitung:
Den Lauch in etwa fünf cm lange Stücke teilen und diese der Länge
nach in Streifen schneiden. Die Rüebli schälen, der Länge nach in
dünne Scheiben und diese in Streifen schneiden.

Das Schweinsfilet in dünne Scheiben und anschliessend in Streifchen
schneiden. In einer Schüssel Sherry oder Weisswein, Sojasauce und
Curry verrühren. Den Knoblauch dazupressen. Die Marinade mit dem
Fleisch mischen.

In einer grossen Bratpfanne die Cashewkerne ohne Fettzugabe rösten.
Grob hacken. Erdnüsschen müssen nicht mehr geröstet und auch nicht
gehackt werden.

In der Bratpfanne Öl sehr kräftig erhitzen. Die Hälfte des Fleisches
leicht salzen und unter Wenden bei starker Hitze mitsamt Marinade nur
eine Minute braten. Herausnehmen. Dann restliches Fleisch auf die
gleiche Weise braten und ebenfalls herausnehmen.

Etwas Öl nachgiessen. Darin zuerst die Rüeblistreifen zwei Minuten
anbraten. Dann den Lauch beifügen und alles weitere zwei bis drei
Minuten braten. Die Bouillon dazugiessen, Fleischstreifen sowie
Cashewkerne oder Erdnüsschen untermischen und alles nur noch gut heiss
werden lassen. Das Gericht mit etwas Sojasauce und Pfeffer nachwürzen.

Tipp & Trick: Cashewkerne

Cashewnüsse sind die Früchte des Acajoubaumes. Dieser trägt die
Cashewäpfel, die allerdings keine echten Früchte, sondern lediglich
Scheinfrüchte sind. An diesen wächst die Cashewnuss, die aber - wen
wunderts? - ebenfalls keine Nuss, sondern ein Fruchtstein ist. Der
Verspieltheit der Natur verdanken wir die nierenförmigen Cashewkerne.
Die süsslichen Kerne mit dem leichten Mandelgeschmack findet man
hierzulande geschält vorwiegend in Knabber-Nussmischungen. Dass die
Kerne aber auch in pikanten Gerichten schmecken, beweist unser
Currygericht.



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