Mandarinen - Info
| Mandarinen |
Zubereitung:
Mandarine. Citrusfrucht, Beerenfrucht des immergrünen
Mandarinenstrauches oder -baumes Citrus Reticulata Blanco. Heimat:
China; Anbau: Vorwiegend Mittelmeerländer, USA, Südamerika,
Südafrika, Australien, Ostasien.
Mittelgrosse Frucht, meist abgeflacht. Dünne, lose anhaftende und bei
zunehmender Reife sich lockernde Schale, 10-12 Fruchtfächer, zart und
saftig, süss, aromatisch, zahlreiche Kerne. Sorten werden im
deutschen Handel nicht unterschieden.
Einfuhrmenge früher bedeutender, jetzt gering, fast ausschliesslich
für Frischverzehr.
Eg-Qualitätsnormen schreiben für Clementinen und Monreals, Satsumas,
Tangerinen, Wilkings und sonstige Mandarinen und ihre Hybriden
Sortierung nach Querdurchmesser vor: grösstes Format über 78mm,
45mm sollen nicht unterschritten werden.
Verarbeitungsprodukte in Anbauländern: Fruchtkonserven, Pulpe, Saft,
Mandarinenöl (aus Schelen), Getränke. Vrarbeitet vorwiegend zu
Mandarinenlikör, Konfitüren und Süsswaren.
Lagerung bei +6 bis +7 Grad Celcius. 85-90 % rel. Luftfeuchtigkeit,
Lagerdauer bis 6 Wochen.
Sie gehören zu den Zitrusfrüchten, die schon seit Jahrhunderten in
Süd- und Ostasien kultiviert werden. Ursprüglich stammen sie
wahrscheinlich von der Insel Mauritius, deren Bewohner sie "Mandara"
nannten.
Die Mandarine schmeckt milder und aromatischer als ihre Verwandten
aus der Zitrusfamilie. Inzwischen kennt man weltweit 30 Sorten,
darunter die Satsumas und Clementinen.
Vom medizinisch und ernährungswissenschaftlichen Standpunkt aus kann
man sie mit Orangen gleichsetzen, sie besitzen aber noch mehr
Beta-Karotin (Vitamin A), ein Schutzvitamin, das aggressive Zellgifte
im Körper bindet und unschädlich macht. Daneben verfügen sie
natürlich über reichlich Vitamin C, dem Vitamin, das wir gerade im
Winter am nötigsten brauchen - das beste Vorbeugungsmittel gegen
Erkältungen.
Dann sind da noch die wichtigen Mineralstoffe Kalium, Kalzium (für
den Knochenbau und die Zähne), Phosphor - und im Gegensatz zu den
Orangen - Schwefel und Chlor.
Der Kaloriengehalt dagegen ist gering: nur 45 auf 100 Gramm. Besonders
für Magenkranke empfiehlt sich ein Tee aus Blättern und Blueten der
Mandarinen - er hat nicht nur ein intensives Aroma, sondern ist auch
appetitanregend und hat positive Wirkung auf die Psyche.
* Quelle: Nach: Lisa Ergänzungen nach:
Dr. Ötker Lexikon Lebensmittel u.Ernährung
erfasst: A.Bendig
Erfasser: Astrid
Datum: 20.09.1995
Stichworte: Obst, Mandarine, Info, P1
Durchschnittliche Gesamtbewertung: Bisher keine Bewertungen
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