Beifuss

  



Zubereitung:
Inhaltsstoffe:
Bitterstoffe und ätherisches Öl sind die wichtigsten Wirkstoffe des
Beifusses. Sie regen die Saftproduktion in Magen und Darm an,
verbessern den Gallenfluss, verstärken die Gallensekretion in der
Leber und machen so Fett leichter verdaulich. Beifuss gilt als
entzündungshemmend und reinigend. Deshalb wird er bei schweren
Magen- und Darmstörungen und Durchfällen angewendet.

Saison:
getrocknet das ganze Jahr über erhältlich. Zur Blütezeit im August
werden die oberen Triebspitzen abgeschnitten, zu Bündeln
zusammengefasst und zum trocknen aufgehängt.

Einkauf:
wird meist nur auf Märkten oder in Apotheken angeboten.

Verwendung:
Bei vielen Feinschmeckern beschwört Beifuss das Bild eines aromatisch
duftenden Gänsebratens oder einer saftig-knusprigen Ente herauf.
Damit ist schon angedeutet, das Beifuss als Gewürz für Fette und
schwere Speisen gilt. Bei Schmalzbroten, Käse und Eierspeisen kann
eine Mixtur aus 5 g Beifuss, 3 g Basilikum, 2 g Thymian und 2 g
Rosmarin das Salz ersetzen.



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