Blutorangenterrine auf Mohnsauce

   ==========================
   ===== TERRINE ==============
   =============
  4 Blutorangen
  40g Puderzucker
  4 Blätter Wei=E1e Gelatine
  200g Cr=8Ame fra=8Cche
   ==========================
   ====== SAUCE =============
   ===============
  20g Wei=E1e Kuvert=81re,
  200ml Cr=8Ame double
  5.5ts Zucker
  2tb Wei=E1er Rum
  40g Frisch gemahlener Mohn
  4 Portionen Zimt- oder Vanilleeis
   ==========================
   ===== QUELLE =============
   =============
   www.STERN.de Erfasst 02.02.99 von Ilka Spiess
   F=81r die Terrine die Blutorangen sauber sch"len. Die Filets zwischen
   den H"utchen mit scharfem Messer herausl"sen, den Rest auspressen,
   den aufgefangenen Saft mit Puderzucker um die H"lfte einkochen.
   Gelatine in kaltem Wasser einweichen, ausdr=81cken und in dem nicht
   mehr kochenden Sud aufl"sen. Cr=8Ame fra=8Cche dazur=81hren, zum Schlu=E1=
   die Orangenfilets zuf=81gen. In vier F"rmchen f=81llen, kalt stellen.
   F=81r die Sauce die Kuvert=81re im Wasserbad aufl"sen. Cr=8Ame double,
   Zucker und Rum in einer Sch=81ssel mit dem Stabmixer aufschlag
   Kuvert=81re dazugeben und den Mohn unterheben.
   Sauce auf vier Teller gie=E1en. F"rmchen kurz in hei=E1es Wasser tauchen,=
   Orangenterrine auf die Sauce st=81rzen, mit Zimt- oder Vanilleeis
   anrichten.



Zubereitung:
Kategorien: Aufbau, Bockshorn, Gewürz, Info
Menge: 1 Text

Bockshorn

=================================REF==================================
Betty Bossi News Barbara
-- Rigert
Vermittelt von R.Gagnaux

===============================Quelle=================================
Gepostet von: Rene Gagnaux

Der Bockshornklee ist eine uralte Nahrungs- und Gewürzpflanze, die in
der Küche des Mittleren Ostens, Indiens, Nord- und Ostafrikas noch
heute eine wichtige Rolle spielt. In Europa ist sie etwas in
Vergessenheit geraten, obwohl sie im Mittelalter als Heilkraut angebaut
wurde. Zeit, die aromatisch-bitteren Samen wiederzüntdecken!
Griechisches Heu mit ägyptischen Wurzeln: Der Bockshornklee gehört zu
den Hülsenfrüchten und damit zur Familie der Schmetterlingsbluetler.
Er wird bis zu einem halben Meter hoch und hat kräftige, verzweigte
Stängel. Verbreitet ist er in Mitteleuropa, im Mittelmeergebiet und in
Asien. Seinen botanischen Namen Trigonella fönum gräcum (fönum
gräcum = griechisches Heu) hat er den alten Griechen zu verdanken, die
ihn aus Ägypten nach Europa brachten. Tatsächlich riecht die
getrocknete Pflanze sehr stark nach Heu. Der Name Trigonella leitet
sich wahrscheinlich von den triangelförmigen Blueten ab. Der
Bockshornklee ist eine uralte Nahrungs- und Gewürzpflanze, die heute
in Europa nicht mehr so bekannt ist. Im Mittelalter wurde sie als
Heilkraut angebaut und im antiken Griechenland wurden von Sportlern und
Philosophen in Gerstenöl geröstete Bockshornklee-Samen geknabbert,
daher auch der Spitzname 'Philosophenklee'. Vom Einbalsamierungsmittel
zum Delikatessgemüse: In der Medizin genoss der Bockshornklee bereits
früh ein hohes Ansehen. Plinius und Galen, die bekanntesten Vertreter
der frühzeitlichen Heilkunde, beschrieben seine Vorzüge bei innerer
und äusserer Anwendung, die Ägypter nutzten ihn als Gewürz, als
Heilmittel und zum Einbalsamieren der Toten. Die Griechen und Römer
verwendeten ihn als Gewürz- und Heilmittel, und Karl der Grosse befahl
ausdrücklich seinen Anbau. Auch in der indischen Ayurveda-Medizin wird
der Bockshornklee schon seit Jahrtausenden eingesetzt.

In nördlichen Gegenden wurden Bockshornklee-Samen ganz oder gemahlen
dem Getreide beigemischt, um Insektenfrass zu verhindern, ferner wurde
das griechische Heu auch als Viehfutter angebaut. In Libyen und Eritrea
war es als Nahrungsmittel bekannt, besonders Frauen sollen es wegen
seines hohen Nährstoffgehaltes ihrer Nahrung zugesetzt haben, um ihre
als schön empfundene Leibesfülle zu erhalten.

Der Bockshornklee wurde früher überall dort gesammelt, wo er wild
wuchs, in ganz Südosteuropa, in Nordafrika, Vorderasien und Indien.
Heutzutage werden die jungen Triebe und Sprossen von Fitnessjüngern
vor allem in Australien und den USA als Delikatessgemüse verzehrt.
Bei uns gibt man ihn vor allem als Keimlinge über den Salat.

Samen mit geballter Nährstoffladung: Die Samen sind eine geballte
Nährstoffladung. 100g enthalten ca. 25% Eiweiss, 6,5% hochwertige
Fette, 8% Nahrungsfasern (Ballaststoffe), 48% weitere Substanzen wie
Schleimstoffe und ätherische Öle, 10% Wasser und 2,5% Asche. Ferner
weisen sie Sekundäre Pflanzenstoffe wie Saponine und Flavonoide,
Vitamine des B-Komplexes, Vitamin C und E, aber auch Mineralstoffe auf.

Vom Iran bis nach Indien als Gewürz geschätzt:
Bockshornklee-Blätter und -Samen finden in der Küche des Mittleren
Ostens, Indiens sowie Nord- und Ostafrikas eine breite Verwendung. In
westlichen Ländern wird ihr Geschmack von manchen als unangenehm
bitter und bockartig empfunden, in anderen Küchen wird er gerade wegen
seiner bitteren Geschmacksnoten geschätzt, die den Appetit anregen und
die Verdauung von fetten Speisen unterstützen.

Bockshornklee-Samen werden als einzelnes Gewürz oder als wichtiger
Bestandteil von Gewürzmischungen verwendet, z.B. in indischen
Curry-Mischungen, in der bengalischen Fünfgewürzemischung 'panch
phoron', in der tamilischen Gewürzmischung 'sambaar podi', in der
georgischen 'khmeli-suneli' sowie in der äthiopischen bzw.
eritreischen 'berebere' (oder 'berbere'). In Ägypten werden die Samen
für Saucen und als Kaffee-Ersatz verwendet. In der
Lebensmittelindustrie dienen sie als Grundstoff für künstlichen
Ahornsirup und zur Erzeugung von Vanille- und Caramel-Aromen.

In Indien heissen die frischen grünen Blätter 'methi' und werden
gerne als geschmackvolles Gemüse, wie Spinat, zubereitet. Der Iran hat
eine besonders reiche Tradition in der Verwendung von
Bockshornklee-Blättern. Zu den bekanntesten Beispielen gehört 'ghorme
sabzi', eine dicke Sauce aus Gemüse (Lauch, Zwiebeln, manchmal auch
Bohnen) und Kräutern (Bockshornklee, Petersilie, Minze), in der
Lammfleisch langsam geschmort wird.

Gegen Blähungen, graue Haare und Mundgeruch: Auch von therapeutischen
Anwendungen in verschiedenen Ländern der Erde wird berichtet. So
kochen in der Türkei Mütter ihren mageren Kindern einen Brei aus drei
Teilen Milch und einem Teil Bockshornklee, damit sie schnell an Gewicht
zunehmen. Woanders ist es Sitte, den Frauen nach der Entbindung
Bockshornklee ins Essen zu mischen, um das Zusammenziehen der
Gebärmutter zu fördern.

Bockshornklee-Tee kennt man in ganz Asien, vor allem in China, Tibet
und Indien. Ihm wird auch nachgesagt, dass er Männern auf die
'Sprünge helfen soll', die an Impotenz leiden, und dass er sogar gegen
ein vorzeitiges Ergrauen der Haare wirken soll. Auch wird von
Heilkundigen gerne ein Tee aus gemahlenen Bockshornklee-Samen zur
Reinigung der Atemwege empfohlen.

Und nicht zuletzt ist Bockshornklee ähnlich wie Fischöl ein
'Rohrreiniger': er wirkt vorbeugend gegen Arterienverkalkung. Seine
appetitanregenden und verdauungsfördernden Eigenschaften wurden ja
bereits erwähnt. Weitere Wirkungen: Bockshornklee stimuliert das
Nervensystem, wirkt gegen Blähungen, regt den Stoffwechsel an, soll
blutzucker- und blutdrucksenkende Eigenschaften haben, regt den
Milchfluss an und ist wirksam gegen kalte Hände und Füsse, gegen
übermässiges Schwitzen und Mundgeruch.



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