Bohnen (Info)

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Zubereitung:
Bohnen wurden schon vor mehr als 7000 Jahren von Indianerstämmen in
Mexiko und Peru angebaut. Bohnen waren in allen diesen Kulturen ein
ausgesprochen wertvolles Nahrungsmittel, da man die Hülsen getrocknet
gut lagern konnte und sie sich nach Bedarf zu den verschiedensten
Gerichten verarbeiten liessen. Im 16. Jahrhundert gelangten die Bohnen,
z. T. durch portugiesische Sklavenhändler, über Afrika nach Europa.

Der Name "Bohne" bezeichnet sowohl die Hülse, die man als Gemüse
verzehrt, als auch die essbaren Samen, die frisch und getrocknet
verwendet werden, deshalb auch der Name "Hülsenfrucht". Es gibt mehr
als 100 Bohnensorten, die sich in Form, Farbe, Geschmack und
Nährstoffgehalt unterscheiden und nach ihrer Verwendung in frische
Bohnen und Trockenbohnen unterschieden werden. Bei vielen Bohnen werden
die Hülsen entfernt und die Samenkerne dann getrocknet.

_Sorten_ Die Gartenbohne (Phaseolus vulgaris), die vor allem als
grüne Bohne bekannt ist, unterscheidet man zwischen Buschbohnen und
Kletter- oder Stangenbohnen.

Buschbohnen sind niedrig wachsende Pflanzen, die eine kürzere
Reifezeit haben als die sich windende Stangenbohne. Sie können
maschinell geerntet werden. Sie werden zu einem grossen Teil
industriell verarbeitet.

* Prinzessbohnen werden gepflückt, wenn sie noch jung und zart sind:
sie haben kurze Hülsen und enthalten kleine dünne Samen. Sie ergeben
die hochwertigsten Konserven.

* Delikatessbohnen oder Brechbohnen sind dickfleischig und rundhülsig
und verdanken ihren Namen, dass man sie leicht in Stücke brechen kann.

* Stangenbohnen benötigen Stützen zum Hochwinden der Pflanze und die
Früchte müssen von Hand gepflückt werden. Sie sind ertragreicher und
werden vorwiegend für den Frischmarkt angebaut.

* Wachsbohnen oder Gelbe Bohnen sind die gelbfarbigen Sorten, die wegen
ihre Zartheit gern gekauft werden.

* Keniabohne ist eine besonders dünne faden- und samenlose
Delikatessgartenbohne.

* Die Dicke Bohne (Ackerbohne oder Saubohne) wird als Viehfutter oder
Gemüsepflanze angebaut. Verzehrt werden nicht die Hülsen (sind
ungeniessbar) sondern die grossen grünen Samen.

* Spargelbohnen (Schlangenbohne) werden in tropischen Ländern wie
Indien, China und Afrika angebaut. Sie hat 30-90 cm lange, hängende
Hülsen, die mild und süss schmecken.

Freilandbohnen werden in Deutschland von Mai bis Oktober geerntet.
Ganzjährig werden Bohnen aus Afrika, Ägypten und Kenia importiert.

_Gesundheit_ Für eine grosse Anzahl Menschen auf dieser Welt zählen
Bohnen, besser gesagt die getrockneten Samen zur wichtigsten
Eiweissquelle, manchmal sogar zur alleinigen. Ob frisch oder
getrocknet, Bohnen sind reich an pflanzlichen Proteinen (Eiweissen),
die in unserem Körper alle Erneuerungs- und Zellteilungsprozesse
anregen. Die Bausteine der Eiweisse sind die Aminosäuren, die im Darm
weiter gespalten werden zu sogenannten (Nukleotiden). Mit diesen
"Lebensbausteinen" reparieren und regenerieren sich Zellen. Eiweiss ist
also ein unerlässlicher Rohstoff für den gesamten Zellstoffwechsel.

Grüne Bohnen enthalten viel Vitamin C, Vitamin K (an der Blutgerinnung
beteiligt) und Folsäure. Auch mit Mineralien sind unsere Gartenbohnen
gut versorgt, in nennenswerten Mengen sind das: Magnesium, Kalium,
Kalzium und Eisen, die ein aktiver Mensch braucht, und täglich durch
die Nahrung zugeführt bekommen sollte.
Grüne Bohnen wirken bedingt durch ihre Inhaltsstoffe harntreibend,
krampflösend und blutreinigend und gelten dadurch auch in Asien als
traditionelles Vorbeugungs- und Heilmittel.

Aufgrund des hohen Ballaststoffanteils treten nach dem Verzehr von
Bohnen häufig Blähungen auf, denn die unverdaulichen
Zuckerverbindungen werden durch Darmbakterien gespalten, was zu den
Beschwerden führt. Verwenden sie bei der Zubereitung immer
verdauungsfördernde Gewürze, wie z.B. Bohnenkraut. Und noch eine
positive Sache: je öfter Bohnen gegessen werden, desto besser werden
sie verdaut.

Grüne Bohnen sollte man immer garen, denn sie enthalten Phasin, eine
Stickstoffverbindung, die Aminosäuren in unserem Körper blockiert und
Brechdurchfall und blutige Entzündungen im Darm hervorrufen können.
Durch zehn- bis fünfzehnminütiges Garen wird das Gift zerstört.

_Einkauf und Lagerung_ Frische Bohnen sollten fest und knackig sein,
eine intensive Farbe haben und regelmässig geformt sein. Die Hülsen
sollten keine Flecken aufweisen. Frische erkennt man daran, dass sie
beim Auseinanderbrechen um die Bruchstelle Tropfen bilden. Ohne
Kühlung halten sie sich im Sommer nur begrenzt, denn durch den hohen
Eiweissgehalt entwickeln sie eine intensive Eigenwärme und sind
deshalb im Inneren von Körben schnell Fäulnisherde.

Frische Bohnen sind ungewaschen in einem perforierten Kunststoffbeutel
verpackt im Kühlschrank zwei bis drei Tage haltbar. Sie können
blanchiert bis zu einem Jahr eingefroren werden.

_Verarbeitung und Zubereitung_ Erst unmittelbar vor der Zubereitung
waschen. Anschliessend die Enden abschneiden und falls erforderlich die
Fäden abziehen. Heute sind fast alle Bohnen fadenfrei gezüchtet.
Frische Bohnen sollte nur kurz in wenig Flüssigkeit gegart werden,
damit Geschmack, Farbe und Nährstoffe erhalten bleiben. Je weniger
Wasser man benutzt, je grüner bleiben die Bohnen. Grüne Bohnen werden
schmackhafter, wenn man sie mit etwas Fett zubereitet Rezepte: Salat
aus verschiedenen Bohnen Bunter Bohnentopf Bohnen gebacken
http://www.swr.de/kaffee-oder-tee/vvv/alles-frisch/2004/07/29/index.
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