Schlesische Kartoffelklöße

  1kg Mehligkochende Kartoffeln
  250g Kartoffelmehl/-stärke; ca.
  1lg Ei
   Salz



Zubereitung:
Dieses Rezept basiert vor allem auf dem richtigen Verhältnis von
Kartoffeln und Kartoffelmehl. In Schlesien gibt es einen Trick, wie man
das richtige Mischungsverhältnis hinbekommt. Diese lockeren
Kartoffelklösse können in der Mitte mit Weissbrotwürfeln gefüllt
werden, die man vorher in etwas Butter angeröstet hat.

Die Kartoffeln schälen und in ungesalzenem Wasser weich kochen. Die
Kartoffeln dürfen nicht zu weich werden. Abgiessen, ausdampfen lassen
und noch heiss durch die Kartoffelpresse drücken. Formen Sie die
durchgedrückte Masse auf einem Teller oder in einer tiefen breiten
Schüssel zu einem flachen Laib, von dem Sie ein Viertel abnehmen.
Dieses Viertel füllen Sie mit Kartoffelmehl auf. Halten Sie etwas mehr
als die angegebenen 250 g bereit. Nun gibt man das herausgenommene
Viertel, das Ei und Salz dazu und knetet rasch einen Teig. Klösse
formen, die etwas grösser als ein Tennisball sind. Auf einem bemehlten
Brett beiseite stellen. In einem grossen flachen Topf, der alle Knödel
in einer Lage fassen kann, Wasser zum Kochen bringen.
Salzen. Die Knödel hineinlegen und im offenen Topf ziehen lassen, bis
sie an die Oberfläche steigen. Dies dauert, abhängig von der
Klossgrösse, etwa 10-15 Min. Danach noch 1-2 Minuten ziehen lassen.
Das Wasser darf in der ganzen Zeit nicht kochen, sonst zerfallen die
Klösse. Mit einem Sieblöffel herausnehmen, abtropfen lassen und
sofort auftragen.

Wer mit diesem Rezept noch keine Erfahrung hat und auf Nummer sicher
gehen will, kocht zunächst einen Probekloss. Zerfällt dieser beim
Ziehen, gibt man noch etwas Kartoffelmehl zum Teig.

TIPP:

- Klösse und Knödel lässt man immer im offenen Topf ziehen. Das
Wasser beginnt nämlich sofort wieder sprudelnd zu kochen, wenn man den
Deckel auflegt.

- Servieren Sie die Klösse in einer Schüssel, auf deren Boden Sie
eine umgedrehte Untertasse gelegt haben. Die Klösse liegen dann nicht
im abgelaufenen Kochwasser. Das ist besonders bei den Klössen wichtig,
die Sie später für Schlesische Klösse mit Rührei verwenden
möchten.

Variante: Schlesische Kartoffelklösse mit Rührei

Ein ideales Rezept zur Resteverwertung. Semmelknödel können ebenfalls
so zubereitet werden. Entgegen einer landläufigen Auffassung werden
Rühreier in der Pfanne nie gerührt. (1 Portion) 2 Eier, Salz,
Pfeffer, 1-2 kleine Butterstückchen, Butter zum Backen, 1-2
Kartoffelklösse Die Eier kurz mit Salz, Pfeffer und der Butter
verrühren. Die Klösse mit der Gabel zerteilen. Butter in der Pfanne
zerlassen, die Eier hineingeben und an der Unterseite stocken lassen.
Dann mit einem Pfannenspatel anheben, in die Mitte schieben und das
flüssige Ei darunter laufen lassen. Ein Rührei ist fertig, wenn fast
alles gestockt ist, denn ein Rührei sollte an der Oberfläche immer
noch leicht feucht und glänzend sein. Auf keinen Fall sollten Sie die
Eier zu lange in der Pfanne lassen. Sie erhalten dann trockene,
gestockte Eierklumpen. Da die Eier sehr schnell garen, gibt man die
Klösse kurz nach den Eiern dazu. So werden Sie warm, ohne dass die
Eier zu lange gegart werden.

TIPP:

- Rühreier nur kurz verrühren, am besten mit einer Gabel. Statt
Butter können Sie auch etwas süsse Sahne oder Creme fraiche an die
Eier geben. Die Eier bleiben durch diese Zutaten schön feucht.

- Rühreier nie auf grosser Hitze garen. Auch das führt dazu, dass sie
trocken werden und nicht diese wunderbare, saftig-zarte Konsistenz
erreichen, die ein perfektes Rührei auszeichnet.

- Wie viele schlichte Speisen kann auch diese durch frische Kräuter,
etwa Schnittlauch und Petersilie, abgewandelt werden.



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