Schweinshals nach Bierbraürart (*)

  900g Schweinshals, pariert ohne Bein
  500g Linsen
  1 Zwiebel; gehackt
  3 Knoblauchzehen; zerstossen
  1tb Tomatenpuree
  9dl Helles Bier
   Salzkartoffeln
 
REF:  Emil Stadler, 1975 Währschaft us-em C
   Vermittelt von R.Gagnaux



Zubereitung:
Meinem Gastgeber gewidmet, mit seiner Erlaubnis lesen Sie das folgende
Rezept.

So wird's gmacht! Die Linsen über Nacht in kaltes Wasser einlegen.

Den Schweinshals mit Salz und Pfeffer aus der Mühle gut einreiben. In
einem Bratentopf allseits mit wenig Fett gut anbraten. Den Bratentopf
vom Feuer ziehen und den Schweinshals auf einen Teller legen. Die
gehackten Zwiebeln und die zerstossenen Knoblauchzehen im Bratenfett
hell andünsten, das Tomatenmark beigeben, kurz anziehen und die
abgetropften Linsen dazugeben. Den Bratentopf wieder aufs Feuer
stellen, alles gut durchrühren und mit dem Bier ablöschen.

Den Schweinshals zu den Linsen geben und mit einem Gewürzsäcklein
(**) zugedeckt im Ofen eine Stunde schmorren lassen.

Wenn das Fleisch gar ist, den Schweinshals in nicht zu dünne Scheiben
schneiden, über die angerichteten Linsen schichten und mit
Salzkartoffeln umlegen.

(*) Bim änä Hiesigä entdeckt - Vor Jahren war ich zu diesem
Bierbraür-Z'nacht bei einem hiesigen gewichtigen (nicht nur der
Körperfülle wegen) Gastronomen eingeladen. Auf dem Weg zu seiner
Behausung vermeinte ich mehrmals, die aufstossenden Rettiche
herunterschlucken zu müssen. Es war jedoch nicht so! Das
Bierbraür-Z'nacht, das ich dann in seinem Familienkreis geniessen
durfte, bestand nicht aus Rettichen und Gnagi, sondern aus dem
schmackhaften Schweinshals mit Linsen. Es ist mir bis heute in
lebhafter Erinnerung geblieben und hat in mir die alte Liebe zu den
Linsen neu entfacht.

(**) D'Grossmammä het äu gwirzt - Das Gewürzsäcklein ist leider ein
vergessenes Rekuisit aus Grossmutters Zeiten. Wieviel individueller ist
es jedoch, einem geeigneten Gericht ein selbstverfertigtes
Gewürzsäcklein beizugeben, als es mit viel Salz zu würzen. Dabei ist
es so einfach: In ein sauber gewaschenes Tüchlein (es kann auch ein
Resten sein) gibt man zerstossene Pfefferkörner, Lorbeerblatt, Nelken,
frische Petersilie, ein Stück eines grünen Lauchstengels oder frische
Gewürze (je nach Geschmack Tymian, Basilikum, Mayoran). Der Phantasie
sind hier keine Grenzen gesetzt.

Und de d'Reschtä? Die Linsen und Kartoffeln mit Bouillon aufgiessen
und kochen lassen.
Mit dem Schneebesen gut verschlagen und als Suppe servieren. Das
Fleisch in kleine Streifen schneiden und der Suppe als Garnitur
beigeben.



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