Gegrillter Tintenfisch

  500g Kalamare oder Sepia
  5 Frische rote Chilischoten
  4 Knoblauchzehen
  2 Schalotten
  2 cm Frischer Ingwer
  2 cm Frischer Galgant
  1 Zitronengras
  2tb Zucker
  2tb Fischsauce
  1tb Sojasauce
  1 Zitrone Saft davon
   Schaschlick-Spiesschen in Wasser eingeweicht



Zubereitung:
K.-H. Boller: Wer von Euch mag Tintenfisch? Ich mag ihn
ausgesprochen gerne, wie alles was im Meer schwimmt und essbar ist.
Heute will ich Euch mal ein Rezept aus Thailand bringen, wie Ihr es
nicht kennt.

Für dieses Rezept ist es ziemlich egal, ob man Sepia oder Kalmare
verwendet. Bei uns hat man ohnehin nur selten die Wahl. Entweder gibt
es das eine oder andere. Der Unterschied ist auch weder im Geschmack
noch in der Textur besonders gross: die Sepia haben einen eher runden
Körperbeutel und kurze Tentakel, während die Kalmare langgesteckt
sind und lange Fangarme besitzen. Beide sind, bevor sie geputzt werden,
von einer dünnen Haut überzogen, die schwärzlich (Sepia) oder
hellviolett wirkt (Kalmar). Man kann sie leicht abziehen. Die Fangarme
lassen sich mit Kopf und Innereien einfach aus dem Körper ziehen. Im
Inneren steckt ausserdem eine feste kalkschale, die man entfernen muss.
(Es ist übrigens das gleiche Material, das man Vögeln in den Bauer
hängt, damit sie ihre Schnäbel daran wetzen.) Der Körper wird
gründlich ausgespült. Kopf und Innereien schneidet man unter den
Fangarmen ab und wirft sie weg. Alles übrige kann man essen und
schmeckt herrlich. Zum Beispiel pfannengerührt, mit Gemüse und
Kräutern oder als Currygericht oder wie im folgenden Rezept mariniert
und dann auf dem Holzkohlerost gegrillt. Ein wunderbarer Imbiss zum
Empfangsschluck, wenn Ihr im Sommer Gäste habt, die Ihr im Garten oder
auf dem Balkon begrüssen könnt.

Das Rezept:

Die Tintenfische gründlich säubern und putzen. Je nach Grösse nur
längs halbieren oder die Körperbeutel in mundgerechte Stücke
schneiden. Diese an der Aussenseite jeweils mit einem scharfen Messer
mit eng nebeneinander gesetzten parallelen Schnitten einkerben, genau
solche Schnitte um 90 Grad versetzt anbringen, so dass sich die
Schnitte kreuzen - dadurch entsteht nicht nur ein hübsches Muster, es
wird dadurch auch die Textur der oft ganz schön bissfesten
Tintenfische aufgeschlossen - die Stücke werden zart und lassen sich
jetzt wunderbar kauen und mit Genuss verspeisen.

Für die Marinade die entkernten Chilischoten, Knoblauch, Schalotten,
Ingwer, Galgant und Zitronengras sehr fein hacken. Mit dem Zucker, der
Fischsauce, Sojasauce und Zitronensaft aufkochen, bis der Zucker
geschmolzen ist. Abgekühlt über die vorbereiteten Tintenfische
giessen. Sie sollten mindestens einen halben Tag darin ziehen, in
dieser Zeit immer wieder gedreht und gewendet werden. Schliesslich auf
Bambusspiesschen (Schaschlick-Spiesschen) stecken und über Holzkohle
grillen.



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