Kürbispilaw mit Eierschwämmchen

  4dl Gemüsebouillon; +/-
  200g Parboiled-Reis
  800g Kürbis
  200g Eierschwämmchen
  6 Getrocknete Tomaten in Olivenöl eingelegt
  1md Zwiebel
  1 Knoblauchzehe
  1 Zweig Rosmarin
  4tb Olivenöl
  1 geh. TL Korianderpulver
  1pn Cayennepfeffer
  50ml Weisswein
   Salz
   Schwarzer Pfeffer
  2tb Kürbiskerne
  1bn Schnittlauch
 
REF:  Annemarie Wildeisen's Kochen 09/2002
   Vermittelt von R.Gagnaux



Zubereitung:
Die Bouillon aufkochen. Den Reis hineingeben und zugedeckt auf
kleinstem Feuer ausquellen lassen (12-15 Minuten).

Inzwischen den Kürbis schälen, entkernen und würfeln. Die
Eierschwämmchen kurz waschen, rüsten und je nach Grösse evtl. in
Stücke schneiden.

Die Dörrtomaten auf Küchenpapier abtropfen lassen, dann grob hacken.
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Rosmarinnadeln
ebenfalls hacken. Alle diese Zutaten in einer mittleren Pfanne im
heissen Olivenöl fünf Minuten dünsten.

Die Hitze höher stellen und Kürbis sowie Eierschwämmchen beifügen.
Koriander und Cayennepfeffer darüber stäuben und alles unter Wenden
3-4 Minuten dünsten. Dann den Weisswein dazugiessen, das
Kürbisgemüse salzen und pfeffern und ungedeckt knapp weich dünsten.

Während der Kürbis gart, die Kürbiskerne in einer trockenen Pfanne
ohne Fettzugabe leicht rösten. Den Schnittlauch in etwa 1 cm breite
Streifen schneiden.

Am Schluss der Garzeit den Reis, die Kürbiskerne und den Schnittlauch
untermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Kürbispilaw
zugedeckt noch 2-3 Minuten nachgaren lassen.

Tipp Anstelle von Eierschwämmchen kann man auch 15 g gedörrte
Steinpilze verwenden; diese vor dem Beifügen unbedingt einweichen.

Tipp & Trick:

Eierschwämmchen Eierschwämmchen, auch Chanterelles oder Pfifferling
genannt, sind ausgezeichnete Speisepilze. Mit ihrer schönen goldgelben
Farbe und dem würzigen Duft, der bei kleinen Pilzen besonders
ausgeprägt ist, verleihen sie jedem Gericht eine typische Herbstnote.
Beim Einkauf sollte man darauf achten, dass der trichterförmige Hut
von kräftiger Farbe und der Stiel nicht ausgetrocknet ist.
Eierschwämmchen geniesst man am besten ganz frisch, denn durch ihren
hohen Eiweissgehalt verderben sie rasch; deshalb sollten sie auch nicht
aufgewärmt werden.



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