Citrusarten 4/4 (Citrus species, Rutaceä)

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Zubereitung:
C. sinensis, Apfelsine, Orange Die Apfelsine stammt aus China, sie ist
eine alte Kulturpflanze, die allerdings erst im 15. Jahrhundert nach
Europa gekommen sein soll. Dort wurde sie zuerst überwiegend in
Portugal angebaut, ist mittlerweile zur häufigst angebauten
Citrusfrucht geworden.
Orangen werden unterschieden nach der Reifezeit und nach ihrem
Erscheinungsbild.

Zu den Blondorangen zählen so wichtige Sorten wie die ,Shamouti', die
überwiegend in Israel angebaut wird und den Namen "Jaffaorange"
trägt, sowie die ,Valencia' und die ,Valencia Late', deren
Hauptanbaugebiete in Spanien sowie im gesamten Mittelmeerraum,
Südafrika und den Usa liegen.

Beliebt sind auch die zu dieser Gruppe zählenden Sorten ,Baladi',
,Hamlin' und ,Hart's Tardifl'.

Die Navelorangen haben ihren Ursprung in Bahia (Brasilien), von wo aus
sie in der ganzen Welt verbreitet wurden. Ihr ursprünglicher und in
manchen Ländern (Südamerika, Südafrika) noch gebräuchlicher Name
ist Bahia-Orange. Die sehr süsse und meist kernlose Frucht wird sonst
Washington-Navel genannt. Typisch an dieser Frucht ist die nabelartige
Ausstülpung der Spitze, unter der sich eine kleine Tochterfrucht
befindet.

Blutorangen zeichnen sich aus durch eine unterschiedlich starke karmin-
bis blaurote Färbung des Fruchtfleisches sowie bei Vollblutfrüchten
auch der Schale. Bekannte Vollblutsorten sind , Sanguine' (Rundblut)
und ,Double fine' (Blutoval), zu den Halbblutsorten (nur das
Fruchifleisch ist rot) zählen ,Moro', ,Tarocco' und ,Sanguinello'.

C. sinensis ist in den meisten Sorten eine zu empfehlende
Kübelpflanze, die bei entsprechender Kultur jedes Jahr grosse, weisse
einzeln oder zu mehreren stehende, stark duftende Blueten treibt und
Früchte ansetzt, auch ohne Fremdbefruchtung. Schon die jungen,
kräftiggrünen auffällig runden Früchte machen die Pflanze sehr
dekorativ. Die Blätter sind meist breitoval mit Spitze und schwach
oder etwas stärker geflügelt.
x Citrofortunella mitis, Calamondinorange Die wohl bekannteste
Citruspflanze im Topf ist die schwachwüchsige Calamondinorange, die
schon früh blueht und Früchte ansetzt.
Die vielen, recht grossen weissen Blueten duften angenehm, die Blätter
sind rundlich geformt und leicht spitz zulaufend. Die Früchtewerden
nur 2-4cm gross und sehen Mandarinen ähnlich.
An einer Pflanze sind oft alle Stadien der Fruchtreife zu finden; in
ihrer Heimat Ostasien wird aus den sauren Früchten Marmelade
hergestellt. Häufig wird sie mit Synonymen bezeichnet wie C.
mitis, C. madurensis oder ihrer vermutlichen Abstammung entsprechend,
C. reticulata var austera (Saure Mandarine x Fortunella spec.).

Die Calamondinorange liebt die Kälte nicht, sie ist daher besonders
zur Zimmer- bzw. Gewächshauskultur geeignet.

Hybriden Es sind ausserordentlich viele aus Kreuzungen hervorgegangene
Pflanzen bekannt, die oft interessante, schmackhafte Früchte
hervorbringen. Einige davon seien hier genannt.

Eine unansehnliche, gelbgefleckte, aus Jamaika stammende Frucht ist die
Tangelo Ugli (C. reticulata x C. paradisi), die zu den am besten
schmeckenden süssen Citrusfrüchten gehört. Ebenfalls gehört die
birnenförmige Mineola zu den Tangelos, deren Beliebtheit stetig im
Steigen ist.

Tangors sind Hybriden aus C. reticulata x C. sinensis. Die bekannteste
Vertreterin dieser Gruppe ist die Temple-Orange.

Die in jüngster Zeit aus Israel gelegentlich importierte Sorte ,
Ortanique' ist eine apfelsinenartige Kreuzung, von der ein Elter selbst
eine Hybride ist.

Ferner ist die zitronenartige ,Meyer's Lemon', die Meyerzitrone ein
Hybride, Eltern sind C. limon x C. sinensis. Auch Gattungshybriden sind
bekannt, so die als Unterlage beliebte Citrange (Poncirus trifoliata x
C. sinensis).

Alle vorgenannten Citruspflanzen sind recht problemlos als
Kübelpflanzen zu kultivieren. Die Vermehrung ist oft nur vegetativ
möglich.


Ende!!



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