Aromatisiertes Spritzgebäck

 
Für den Grundteig: 250g Butter
  1 Ei
  1 Eigelb
  150g Zucker
  1 Vanilleschote; das Mark
  375g Mehl
  1 Prise/n Backpulver
  1 Prise/n Salz



Zubereitung:
Als Plätzchenmaschine ist der Fleischwolf ein richtiger Knüller. mit
einem wellen- oder sternförmig gelochten Scheibchen vor der "Schnauze"
produziert er feinstes Spritzgebäck. Das ist nicht nur zur
Weihnachtszeit praktisch, exquisites Teegebäck hat immer Saison. und
die von Ulla Scholz mit ätherischen Ölen aromatisierten Plätzchen
sind wirklich etwas ganz besonderes. Dabei benötigen Sie zum Backen
nur den schnell hergestellten Grundteig für das Spritzgebäck und - je
nach Geschmack - Orangenöl, Zitronenöl, Mandelöl, Zimtöl, oder zum
Beispiel Minzeöl. Die kleinen Fläschchen mit den erlesenen Essenzen
bekommen Sie in der Apotheke, im Reformhaus und in gut sortierten
Supermärkten.
Wichtig ist, dass Sie 100prozentig ätherische Öle kaufen.

Zubereitung Die Butter schaumig rühren, Ei, Eigelb, Zucker, das Mark
der Vanilleschote sowie das Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz
unterheben und zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.

Nun teilen Sie den Teig in vier verschiedene Portionen und
aromatisieren jede Portion mit etwa zehn Tropfen Öl. Die Öle
vermischen Sie am besten mit dem Teig, in dem Sie die Tropfen mit einem
Teelöffel Sonnenblumenöl verrühren. Dieses Gemisch ist leicht unter
den Teig zu kneten. Die Essenzen schmecken intensiv, daher müssen Sie
einfach durch das Abschmecken des Teigs ausprobieren, wie viele Tropfen
Öl Ihnen genehm sind. Vielleicht sind es ein paar mehr oder auch
weniger.

Den Teig möglichst über Nacht kühl stellen.

Danach drehen Sie den Teig durch den Fleischwolf, schneiden das
Spritzgebäck mit dem Messer ab und geben es auf ein gefettetes
Backblech.

Bei 180°C etwa 12 bis 15 Minuten goldgelb backen. Backtemperatur und
zeit können je nach Herd etwas abweichen. Deshalb sollten Sie zur
Kontrolle öfter in Ihren Backofen reinschauen, denn Spritzgebäck ist
helles Gebäck.

Tipp 1:

Experimentieren Sie wie die Alchemisten, denn warum soll ein Salbeikeks
nach einem üppigen Essen schaden, wo doch das Salbeikraut so wohltünd
für den Magen ist. Frischer klein gehackter Salbei oder Salbeiöl
passt am besten zu einer Teigmischung auf Mandelbasis. Deshalb sollten
Sie in diesem Fall den Teig um 125 g gemahlene Mandeln ergänzen. Die
Menge der anderen Zutaten bleibt wie im Grundrezept vorgesehen. Eine
köstliche Kombination ist auch frischer gehackter Rosmarin (oder
Rosmarinöl) mit Pinienkernen. Auch hier wird der Grundteig um 150 g
der gehackten Kerne ergänzt. Schmeckt wie die Provence pur! Generell
gilt: Der Grundteig lässt sich ohne weiteres mit 150 g gehackten
Erdnüssen, 150 g gehackten Pinienkernen, 150 g gehackten Walnüssen,
150 g Kokosflocken oder mit 150 g fein gemahlenen Haselnüssen
geschmacklich verändern. Wer möchte, kann die Zuckermenge reduzieren
und stattdessen Honig in den Teig rühren.

Tipp 2: Weitere Variationen erhalten Sie mit folgenden Kombinationen:
Orangenöl und etwas abgeriebene Orangenschale Zitronenöl und etwas
abgeriebene Zitronenschale Minzöl oder klein gehackte Minze
Zitronengras und Kokosflocken Anis mit einem Schuss Ouzo Zimt und
Zimtöl Folgende Zutaten sorgen ebenfalls für überraschend
göttliche Ergebnisse, aber Sie sollten sie nicht mit anderen mischen,
sondern ausschliesslich alleine unter den Grundteig geben: Ingwer
Lavendel Salbei Rosenöl Tipp 3: Veredeln Sie Ihr Gebäck mit einem
völlig neuen Guss.
Auch hier können Sie variieren, in dem Sie etwas aromatisiertes Öl in
den Zuckerguss geben oder zum Beispiel eine Schokoladenglasur mit
Minzöl auf einfaches unaromatisiertes Spritzgebäck.

Tipp 4: Wenn Sie Ihrem Zuckerguss verschiedene Farben verleihen
möchten, färben Sie ihn mit etwas Karottensaft orange, mit Roter
Beete natürlich rot, mit Spinat grün, mit Safran gelb und mit etwas
Kakao dunkel.

Tipp 5: Fein und delikat zum Knabbern bei einem Glas Wein: Geben Sie
etwas Sesampaste in den Teig und bestreuen Sie die Kekse mit
Sesamkörnchen.



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