Nigerianische Pfeffersuppe

  800g Suppenfleisch mit Knochen (z. B. Ochsenschwanz)
  1 geh. TL (-2) getrocknete rote Chili-Schoten, zerstoss
  2 rote Zwiebeln, mittelgross
  4 Strauchtomaten
  30 Teebaumblätter oder alternativ 1 Zweig Thy
   und einige Basilikumbla
  1 Ingwerknolle
  0.5 geh. TL Schwarzer Pfeffer
  0.5 geh. TL Piment, gemahlen
  1tb getrocknete Garnelen, zerstossen (aus dem
   Asia-Shop)
  1 geh. TL Salz
  2 grüne Kochbananen (Planten)
  1sm getrockneter Fisch, evtl. (*)



Zubereitung:
(*) gibt#s auch im Asia-Shop, kann man aber auch weglassen Das
Suppenfleisch in Stücke schneiden, in einen grossen Topf geben,
reichlich mit kaltem Wasser bedecken und zum Kochen bringen. Dabei
immer wieder gründlich abschäumen. Wenn die Suppe klar bleibt, die
zerstossenen Chilischoten hinzufügen, den Deckel auflegen und bei
niedriger Hitze etwa 1 ½ Stunden köcheln lassen.

Nach der Hälfte der Zeit die geschälten, in feine Scheiben
geschnittenen Zwiebeln und Tomaten zugeben, ausserdem die
Teebuschblätter oder die Mischung aus Thymian und Basilikum, die
geschälte und in Scheiben geschnittene Ingwerknolle, die getrockneten
Garnelen, den im Mörser zerstossenen schwarzen Pfeffer und den Piment.
Den getrockneten Fisch in Stücke brechen und ebenfalls dazu geben.
Weiter bei milder Hitze köcheln lassen.

Zehn Minuten vor Ende der Kochzeit, wenn das Fleisch schon weich ist,
die in Würfel geschnittenen Kochbananen hinzufügen und mitgaren
lassen.

Vor dem Servieren das Fleisch von den Knochen lösen und wieder in die
Suppe geben. Evtl. mit Salz und Pfeffer nachwürzen.

Tipp:
Wer mag, kann die Suppe auch noch mit einer geschwärzten Zwiebel
kochen, weil dann die Farbe noch schöner wird: Einfach eine halbierte
Zwiebel auf der Herdplatte (evtl. mit Alufolie) schwärzen und mit in
den Topf geben.

Vorsicht! Die Suppe ist ziemlich scharf! Wer es nicht gewohnt ist,
scharf zu essen, sollte sich vielleicht erst mal mit geringeren
Chili-Mengen begnügen. Für Afrikaner ist diese Version allerdings
schon reichlich schlapp: Sie verwenden mindestens vier Teelöffel
Chilischoten. Wer die Gelegenheit hat, in Paris, London oder Berlin in
einem afrikanischen Laden einzukaufen, der kann sich dort
Teebuschblätter oder auch eine schon fertige Gewürzpaste für
Pfeffersuppe besorgen, die natürlich noch authentischer schmeckt.

http://www.wdr.de/radio/wdr2/westzeit/kochen040721.pdf



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