Apfelkrapfen

  120g Mehl
  0.1l Kölsch
  0.2l Wasser
  2 Eier
  0.5kg Süßsaure Äpfel (zum Beispiel Cox Orange,
  1pn Salz
  2tb Zucker
  1 geh. TL Zimtpulver
 
AUSSERDEM: 1.5l Pflanzenöl oder 1,5 kg Kokosfett zum Frittiere



Zubereitung:
Zuerst die beiden Eigelb vom Eiweiss trennen, dann die Eigelb mit dem
Wasser, dem Bier, dem Salz und dem Mehl (in dieser Reihenfolge)
verrühren, bis ein zähflüssiger Teig entstanden ist. Die Äpfel
schälen, entkernen, in sehr kleine Würfel schneiden und mit dem Teig
vermischen. Jetzt das Öl oder Fett in einer Fritteuse (180 Grad
Celsius) oder einem grossen Topf erhitzen. Auch hier erkennt man ohne
Thermometer die Hitze mit einer kleinen Teigprobe, die man in das Fett
gleiten lässt - wenn es sofort anfängt zu sprudeln, ist die
Temperatur richtig. Den Zucker mit dem Zimtpulver vermischen und auf
einem grossen Essteller verteilen und beiseite stellen.

Die beiden Eiweisse schlagen bis der Eischnee ganz weiss und fest
geworden ist, dann diesen vorsichtig unter den Apfelteig heben, bis er
sich völlig damit vermischt hat. Daraufhin die Apfelkrapfen sofort
frittieren: Das dauert nicht länger als maximal fünf Minuten. Pro
Krapfen ungefähr die Menge eines Esslöffels vom Teig nehmen und den
Teig vorsichtig vom Löffel ins heisse Öl gleiten lassen. Nach
ungefähr zwei Minuten die Krapfen drehen.
Wenn sie aufgegangen und auf beiden Seiten schön braun sind, sind sie
fertig.

Die Krapfen sofort aus dem Fett fischen, auf eine mit Küchenkrepp
ausgelegte Platte legen, abkühlen lassen und dann in der Zucker-Zimt-
Mischung wälzen.

Jetzt schmecken sie am besten, aber falls tatsächlich welche übrig
bleiben sollten, was Leonie, Simone und Helmut bezweifeln, dann
schmecken sie auch später noch, wenn sie ganz kalt sind.

Extratipps:

Zum Teig:

Dass der Teig keinen Zucker enthält, ist richtig. Die Süsse der
Apfelkrapfen kommt allein über die Äpfel und die Zucker-Zimt-Mischung
zum Schluss. Man kann statt Elstar oder Cox Orange auch Boskop nehmen,
die sind aber oft ziemlich sauer.

Beim Trennen der Eigelb vom Eiweiss muss man sehr sorgfältig sein:
Falls Eigelb ins Eiweiss gerät, wird später der Eischnee nicht steif.
Die Äpfel müssen wirklich sehr klein gewürfelt sein, damit sie vom
Teig überzogen sind und beim Frittieren gut im Teig halten.

Zum Frittieren: Beim Kauf des Frittierfetts (besonders bei Öl) darauf
achten, dass es hocherhitzbar, also zum Frittieren geeignet ist: Das
steht auf dem Etikett. Mit der Friteuse ist es am einfachsten, aber es
geht auch ohne - wie oben beschrieben. Für beide Arten des Frittierens
gilt: Nie mehr Krapfen auf einmal frittieren, als an der Oberfläche
schwimmen können.
Das ist leicht zu erkennen, weil sie sofort hoch kommen.

Am besten löst sich der Teig vom Löffel, wenn er nach jedem Krapfen
in kaltes Wasser getaucht wird. Auf jeden Fall gilt: Vorsichtig
vorgehen und Küchenhandschuhe anziehen. Dass es wirklich spritzt, ist
aber nicht zu erwarten.

Das Öl oder Fett lässt sich drei- bis viermal verwenden - aber nur,
wenn es nach dem Abkühlen durch ein Sieb gegossen wird, damit keine
Teigreste mehr darin sind. Ausserdem muss es dunkel und kühl
aufbewahrt werden.



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