Kräuter

  



Zubereitung:
Die erste schriftliche Überlieferung von Kräutern stammt aus dem
Zweistromland: Im dritten Jahrtausend vor Christi verwendeten die
Assyrer schon Dill, Kardamom, Safran, Kümmel und Thymian als
Speisewürze, aber auch zur Herstellung von Arzneien und Kosmetika.
Zu allen Zeiten brauten Magier und weise Frauen Zaubertränke aus
Kräutermischungen, Mönche und Apotheker waren später die wahren
Meister der Kräuterkunde. Zahlreiche Botanische Gärten haben
Apothekergärten wiederentdeckt, mit einer duftenden Auswahl an
heimischen und exotischen Kräutern. Sie bieten praktischen
Anschauungsunterricht, wie und wo sich Estragon, Petersilie, Lorbeer
& Consorten wohlfühlen. Wer seine Kräuter selbst kultivieren will,
und sei es auf kleinstem Raum (Fensterbank), kann sich hier schlau
machen. Denn taufrisch geerntet und richtig verwertet, haben Kräuter
"Marke Eigenbau" ein unübertreffliches Aroma. Gartenbesitzer sind
fein heraus: Auf einem sonnigen Beet können Dutzende verschiedener
Kräuter einträchtig wachsen, gedeihen und ihren Duft verströmen.
Halbschatten mögen nur wenige (z.B. Bohnenkraut, Estragon, Kerbel,
Minze, Schnittlauch).
Luft und Licht
Stauden brauchen ihren festen Standort. Zur Sonnenseite
ausgerichtet stehen die großen (Dill, Estragon, Wermut, Fenchel,
Beifuß wer den 150 cm und mehr hoch), die mittelgroßen und kleinen
abgestuft davor, damit jede Sonnenstrahlen abbekommt. Lassen Sie
zwischen den Gruppen viel Platz, denn Kräuter entwickeln sich
tüchtig, brauchen auch ausgewachsen ausreichend Licht und Luft.
Säen und Pflanzen
Jungpflanzen werden im Frühling nach den Eisheiligen oder im Herbst
gesetzt (für eine frühe Ernte), säen kann man zu ganz
unterschiedlichen Jahreszeiten (Angaben auf der Saattüte achten). Bis
auf wenige Ausnahmen lassen sich alle Kräuter aus Samen
heranziehen, das ist allerdings gerade bei mehrjährigen Stauden gar
nicht so einfach, hier entscheidet man sich besser für Jungpflanzen.
Boden und Dünger
Große Ansprüche an den Boden stellen Kräuter
nicht, er sollte eher durchlässig sein und mit Kompost oder einem
guten Naturdünger (sparsam verwenden) angereichert werden. Wer auf
der Etage wohnt, braucht auf frische Kräuter nicht zu verzichten. Alle
üppigen Sorten sind zwar für Balkon oder Fensterbank ungeeignet,
aber das Sortiment ist dennoch riesig.
Fensterbank
Wie im Treibhaus schießen Basilikum, Bohnenkraut, Dill,
Petersilie, Majoran und andere auf der Fensterbank empor; hell,
aber nicht zu sehr der Sonne ausgesetzt, soll sie sein. Auch
mehrjährige Pflanzen wie Estragon, Rosmarin, Schnittlauch, Thymian
oder Zitronenmelisse fühlen sich hier wohl. Sie alle brauchen
ausreichend große Töpfe und Kästen zum Auspflanzen und vor allem
gute Erde. Fertigerde für Balkonpflanzen ist geeignet, wenn sie mit
sogenannten Atmungsflocken (Verhältnis 4:1) aufgelockert wird. Wer

:Notizen (*) :
: : Quelle: Winke & Rezepte 06 / 96
: : der Hamburgischen Electricitätswerke AG



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