Natürliche Mineralwässer im Test - ein trübes Ergebnis

  



Zubereitung:
Jedes Mineralwasser muss beim Austritt aus der Quelle rein und alle
Inhaltstoffe müssen natürlichen Ursprungs sein - das schreibt die
Mineral- und Tafelwasserverordnung (MTVO) vor. Bei der Aufbereitung
dürfen nur Schwefel und Eisen entfernt werden, ansonsten muss
Mineralwasser in seiner Beschaffenheit unverändert bleiben.

Ob das Wasser aus der Flasche letztlich überhaupt besser ist als das
einfache Trinkwasser aus dem Kran, ist fraglich. Denn Leitungswasser
ist in Deutschland fast immer von höchster Qualität und sogar für
Säuglinge bestens geeignet.

Achtung bei Kunststoffflaschen:

Die Stiftung Warentest hat 31 verschiedene Mineralwässer getestet.
Nur 17 zeigten keine geruchlichen oder geschmacklichen
Beeinträchtigungen. Schuld ist meist die Verpackung -PET-Flaschen
(Kunststofflaschen aus Polyethylenterephthalat) sind nicht
geschmacksneutral - das gleiche Wasser in Glasflaschen ist seltener von
Verunreinigungen betroffen. Auch die zunehmend in Mode kommenden
Kartonverpackungen sind laut Test nicht unbedingt zu empfehlen.

Testergebnis: überwiegend negativ

Insgesamt jedoch war das Fazit von Stiftung Warentest eher negativ.
14 Wässer waren sensorisch beeinträchtigt, überwiegend durch
Acetaldehyd, ein Abbauprodukt von Kunststoffflaschen und
-verschlüssen, was zu einer mangelhaften Bewertung seitens der Tester
führte. In insgesamt 20 Wässern wurden auffällige, chemisch nicht
eindeutig zu identifizierende Stoffe gefunden, wenn auch in
unkritischen Dosierungen. In sehr hoher Dosierung ist Acetaldehyd
giftig und führt möglicherweise zu Schädigungen des Zellkerns.

Allerdings:

Kein Wasser wies Rückstände von Pestiziden auf und die besonders
strengen Auflagen für Wasser, das mit "Geeignet zur Zubereitung von
Säuglingsnahrung" ausgezeichnet ist, wurden mit einer Ausnahme
erfüllt. Nur bei "Carat" war die zulässige Koloniezahl
überschritten.
Gefährliche Keime wurden anders als im letzten Mineralwassertest von
1997 nirgendwo gefunden.

Erst ein paar Minuten laufen lassen.

Trinkwasser aus der Leitung ist das am strengsten kontrollierte
Lebensmittel und eignet sich sowohl zum Durstlöschen als auch für die
Zubereitung von Babynahrung. Nur in Häusern, in denen Kupfer oder
Bleileitungen verlegt sind, sollte man für Säuglinge auf Wasser aus
der Flasche zurückgreifen. Auch Erwachsene sollten vor allem morgens
das Wasser immer erst ein paar Minuten laufen lassen bevor sie es
trinken.

Ausserdem:

Leitungswasser ist zwar keimarm, aber ebenso wie Mineralwasser nicht
keimfrei. Daher sollte Wasser für Babynahrung immer abgekocht sein.

Stiftung Warentest:

Die genaü Auflistung der Inhaltsstoffe und abschliessende Bewertung
der einzelnen Mineralwässer finden Sie in der aktuellen Ausgabe der
Zeitschrift Stiftung Warentest (02/2002), telefonisch zu bestellen
unter 01805 / 00 24 67 (0,12 Euro/Min.)



Durchschnittliche Gesamtbewertung: Bisher keine Bewertungen



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