Rharberkuchen

 
TEIG: 100g Butter oder Margarine
  100g Zucker
  3 Eigelb
  150g Mehl
  50g Mondamin
  1.5ts Backpulver (gestrichen)
 
BELAG: 500g Geputzter Rhabarber (etwa 600 g einkaufen)
  50g Mandelblättchen
  3 Eiweiß
  150g Puderzucker
  1pk Vanillezucker



Zubereitung:
Mit diesem Frühlingskuchen macht sauer wirklich lustig. Das süsse
Baiser und der milde, knackige Teig besänftigen die Säure des
Rhabarbers. Ein überzeugender Dreiklang - auch für alle, die die
grünroten Stangen sonst nicht so lieben.

1. Die Zutaten für den Mürbeteig nacheinander kurz verkneten. Den
Teig in eine 26- oder 28-Zentimeter-Tortenform drücken und am Rand
hochziehen.

2. Rhabarber waschen, die Blätter entfernen, gegebenenfalls die
Stangen abziehen. Dann in etwa ein Zentimeter grosse Scheiben
schneiden, sehr breite Stangen vorher halbieren.

3. Erst die Mandelblättchen, dann den Rhabarber gleichmässig auf dem
Teig verteilen.

4. Das Eiweiss mit dem Schneebesen zu einem sehr festen Schnee
schlagen, dann nach und nach Puder- und Vanillezucker dazugeben. Die
Baisermasse über den Rhabarber streichen oder mit einem Beutel
spritzen.

5. Im vorgeheizten Ofen bei 190 Grad auf der untersten Schiene 45 bis
55 Minuten backen, nach den ersten 5 Minuten mit Pergamentpapier
abdecken (keine Umlufthitze).

Tipps:

1. Dieser Mürbeteig wird sehr krümelig. Sie brauchen ihn nicht - wie
sonst - einige Zeit im Kühlschrank ruhen zu lassen.

2. Geben Sie gleich am Anfang eine Prise Salz oder einen halben
Teelöffel Zitronensaft an das Eiweiss. So lässt es sich besser steif
schlagen. Auch Kälte hilft: Verwenden Sie Eier aus dem Kühlschrank.
Dort sollten Sie zu Beginn der Vorbereitungen auch Topf und Quirl zum
Schneeschlagen platzieren, damit sie abkühlen.

3. Entfernen Sie nach dem Backen das Pergamentpapier. Sonst wird die
Baisermasse zu weich.

4. Auch Stachel- und Johannisbeeren oder beispielsweise Aprikosen
machen sich gut als Belag. Sind die Früchte weniger sauer oder sie
kommen schon gesüsst aus dem Glas, reichen auch 100 Gramm Zucker fürs
Baiser.

Nährwert:

Ein Stück enthält (bei 12 Stücken): Eiweiss: 4 g, Fett: 10,5 g,
ohlenhydrate/Ballaststoffe: 35/2 g, Kilojoule/Kilokalorien: 1070/256

Rhabarber:

Die ersten Stangen, die im Frühjahr auf den Markt kommen, sind so
zart, dass man sie noch nicht schälen oder abziehen muss. Blätter und
Blattansatz sollten Sie aber immer grosszügig wegschneiden. Sie
enthalten Stoffe, die nierenschädigend wirken können. Milch oder
Sahne zu Kompott oder Kuchen machen die Säure des Rhabarbers für
empfindliche Mägen besser verträglich. Je röter die Stangen, desto
milder sind sie.

Stichwort Gesundheit:

Rhabarber wirkt abführend und entwässernd. Deshalb nahm man ihn in
früheren Zeiten gern zur so genannten Blutreinigung. Der erfrischende
Geschmack beruht vor allem auf der reichlich vorhandenen Oxalsäure.
Die kann zwar Kalzium binden und so Nierensteine fördern. In normalen
Mengen genossen, ist Rhabarber aber kein Problem.



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