Yucca... Teil 3

   Yucca
   Yuca
   Maniok
 
REF:  kompiliert von Rene Gagnaux



Zubereitung:
Anfang: siehe Teil 2.

Die Bananen-Yucca hat ihren Namen aufgrund der von den Indianern
gegarten Wurzel, die nach Banane schmeckt. Sie ist eine eher buschig
wachsende Yucca mit langen, von kräftigen Fäden bedeckten Blättern.
Am Naturstandort bildet sie kurzstämmige Horste bis 3 m Höhe. Die
Blätter sind bis 80 cm lang und 6 cm breit. Obwohl die Farbe des
Blattes sehr stark von grau-grün, blau-grün bis kräftigem Grün
variieren kann, machen die randständigen Fäden und die deutliche
konkave Form des Blattes diese Yucca gut unterscheidbar. Manchmal sind
die steifen Blätter leicht gedreht, wenn die Pflanzen im Pflanzen im
Freiland unter wechselnden klimatischen Bedingungen gehalten werden.
Der Bluetenstand reicht bis 80 cm hoch.

Yucca baccata kommt bis in Höhen von 2400m vor, was die sehr gute
Frosttoleranz mit Berichten von bis zu -29oC erklärt. Sie benötigt
aber, da die Basis verholzt, einen relativ trockenen Standort. Schutz
vor Frost durch trockenes Abdecken ist unterhalb von -14oC ratsam.
Nur langsamer Blattzuwachs von 4-6 Blättern pro Jahr bei der
Freilandkultur, allerdings sind die Blätter dann wesentlich kräftiger
und grösser als bei Topfpflanzen.

Probleme bei der Differenzierung entstehen durch leichte Hybridisierung
mit Y.torreyi, Y.schidigera, Y.elata und Y. arizonica.
Yucca torreyi hat längere Blätter. Yucca schidigera ist in der
Blattmitte breiter und das Blatt läuft nicht langsam zur Spitze zu.
Yucca arizonica ist kleiner bleibend mit dichten Blattschöpfen, die
aus geraden und aufrecht wachsenden Blättern bestehen.
(http://www.tropengarten.de/Pflanzen/yuc-bac.html)

Wurzel, Bild unter http://www.anapsid.org/yuca.jpg

Zur Frage Yuca Maniok? Oft wird fälschlicherweise Yucca - oder Yuca
- dem Maniok gleichgesetzt.

Pflegeleichte Mandioka Einige Wolfsmilchgewächse werden als
Nahrungspflanzen benutzt; davon ist Manihot (Mandioka; Maniok, Cassave)
die wichtigste. Der österreichische Arzt und Botaniker Heinrich Johann
Nepomuk v. Crantz (1722#1797) versuchte 1766 die grosse Zahl der
Manihot-Taxa zu ordnen und auf ein erträgliches Mass echter Spezies zu
reduzieren.
Erschwerend kommt hinzu, dass einige Manihot-Arten beim Genus Jatropha
aufgeführt wurden.

Nördlich des Äquators (Antillen, Mittelamerika, Kolumbien, Venezuela)
nannte man die Manihot-Arten 'Yuka', was bei den Stämmen der Taina und
Arawak der Fall ist. Allerdings liegen hier Verwechslungsmöglichkeiten
mit Yucca vor. Die weiter südlich lebenden Stämme der Guarani und
Tupi sprechen von 'Mandioka'. In Brasilien sagt man 'Aipi' und in den
englisch sprechenden Ländern der Tropen bürgerte sich 'Cassava',
gelegentlich 'Tapioka' ein. Aus dem Mandioka der Tupi entstand 1558 das
franz. 'manihot' oder 'manioc'. v. Crantz wählte das franz. 'manihot'
als Gattungsname.
Cassave leitet sich von 'casaba' aus einer Sprache Haitis ab und
wandelte sich über das span. 'casabe' in 'cassave'.

Zur Gattung Manihot zählen etwa 160 Arten, die alle im tropischen und
subtropischen Amerika, besonders in Brasilien heimisch sind.
Portugiesische Seeleute brachten kurz nach der Entdeckung Amerikas
Manihot-Arten nach Afrika, wo sie sich schnell ausbreiteten. Alle
Behauptungen, der Genus sei auch ausserhalb Amerikas mit
ursprünglichen Arten anzutreffen, sind falsch, auch wenn der Index
Kewensis eine Spezies für Indochina aufführt.

Wohl alle Manihot-Arten enthalten das Glukosid Linamarin
(Acetoncyanhydringlucosid), von dem auf enzymatischem Wege durch das
Ferment Linamarase die giftige Blausäure (HCN) abgespalten wird. Das
Glukosid kommt noch in anderen Arten des Pflanzenreiches vor (siehe
Tab. 2).
(http://www.öaz.at/3aktuell/2001/26/haupt/haupt26_2001wolf.html)

Weiter: siehe Teil 4.



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